Bela Crkva bis Novi Sad

Nach langem hin und her fanden wir eine Route, die für uns alle spannend aussah. Das Wetter macht uns zu schaffen, Städtetrips bei 32 Grad liegen mit den Hunden einfach nicht drin, aber auch andere Familienmitglieder schlägt die Hitze aufs Gemüt. So verabschiedeten wir uns vom Plan von Rumänien nach Budapest zu fahren und geniessen ein paar Tage in Serbien, wo es doch einige Grade kälter sein soll als anderswo.

Der erste Halt war unmittelbar nach der Grenze, in Bela Crkva, auf einem sehr schönen Campingplatz am See. Der Platzbesitzer wurde kontaktiert weil er als einziger Englisch kann. Die Verständigung mit Händen und Füssen klappt aber mittlerweile hemmungslos🤗

Die Auswahl an Plätzen in Serbien ist nicht riesig, weshalb wir sehr froh waren, dass hier noch Platz frei war. Gewohnt unkompliziert durften wir uns dort für die nächsten beiden Tage einrichten.

Nach dem Aufenthalt im Camping Oaza besuchten wir auf dem Weg nach Belgrad noch die Festung von Smederevo an der Donau, welche wir bei drückender Sonne besichtigten. Die Baute aus dem 12.Jhdt war sehr eindrücklich, aber etwas schief und wir achteten uns gut, wohin wir traten. Die Nachbauten sind übrigens aus Styropor.

Eine kurze Fahrt später standen wir schon in Belgrad, wo wir bald einen Parkplatz fanden, bereit auch die Belgrader Festung zu erobern.

Leider fing es kurz darauf heftig an zu stürmen und regnen und wir entschieden uns zum Wohnmobil zurück zu kehren nachdem wir eine halbe Stunde mit einer chinesischen Reisegruppe in einem Durchgang der grossen Festung verbracht hatten, die jeden Windstoss mit einem kollektiven „Huuuu uyyyyyyeeeee“ besangen.

Klatschnass flüchteten wir uns durch die Bäche zum Wohnmobil und fuhren durch das bewässerte Belgrad weiter zum ausgesuchten Campingplatz – der keiner war – und übernachteten anschliessend in Petrovaradin nahe der nächsten Grosstadt – Novi Sad – bei der Festung Nr. 3 auf einem Parkplatz.

Wir schliefen gut, keiner störte uns und morgens früh um 7 Uhr machten wir alles bereit, die Festung von Petrovaradin auch noch zu besichtigen.

Den Mittag verbrachten wir anschliessend in der Stadt von Novi Sad. Etwas Spazieren, schöne Häuser, verfallener Leerstand, Betonklötze, Hühner in Wohnblock-Kellern, kleine Bäckereien, Kirchlein und ausgewachsene Kirchen bestaunen, etwas Essen und ein Glace geniessen.

Aufgefallen sind uns in Serbien die Einheimischen, die ihre Hunde an der Leine Gassi führen – Haben wir in den von uns bereisten Balkanstaaten bis jetzt kaum gesehen.Den Tag beendeten wir auf einem Bauernhof-Campingplatz mit Pool, der – surprisesurprise – wegen Chemikalien geschlossen ist! (Nachtrag der Redaktion: Der Pool wird heute offiziel öffnen, wahrscheinlich kein Grund freiwillig rein zu gehen.)

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