Tierhilfe Bulgarien: Unser Aufenthalt in Radulovtsi

Endlich, und genau in der Hälfte unserer Reisezeit, befanden wir uns vor dem Tor des Tierheims der Tierhilfe-Bulgarien. (5 Wochen und 4000km liegen nun schon hinter uns.)

Magi kam nach einigem Gebell und liess uns rein in das tierische Gewusel. Wir wurden von den Hunden so stürmisch begrüsst, dass es für manche grad etwas viel war. Da es die Tage zuvor regnete, war zudem alles sehr schlammig und schmutzig und so sahen wir danach auch aus:

Eine Hündin aus dem Dorf wich nicht mehr von unserem Wohnmobil, was vorallem Lolec gar nicht lustig fand.

Am nächsten Morgen führten wir die ersten Hunde aus und wir gewöhnten uns schnell aneinander. Magi kennt jeden Hund genaustens und wusste, welche sie uns anvertrauen konnte.

Jeder von uns hatte schon seinen Favoriten. Die Kinder waren natürlich besonders gerne bei den Welpen.

D.s favorisierte sofort den grössten Hund im „Küchenrudel“ – Djia!

Am Wochende kam Unterstützung nach Radulovtsi – die Initiantin der Tierhilfe-Bulgarien ‚Asja‘, ihre Schwester und deren Mann. Sie putzten und werkelten den ganzen Tag und wir wurden zum Essen eingeladen.

In den nächsten Tagen pflegten die Kinder die alten Hunde, spielten mit den Welpen oder führten mit uns einzelne Hunde aus. Auch Katzen wurden mit Streicheleinheiten verwöhnt.

Was wir schon wussten und nochmal erwähnen wollen: Von all diesen Hunden beisst kaum je einer. Sie sind so gutmütig, und gehen immer wieder auf die Menschen zu. Sog. Strassenhunde haben jemanden wie Magi und Asja und all die Helfer verdient, welche sie aufnehmen und üben an der Leine zu laufen – was übrigens echt Geduld braucht 😉.
Trotz reichlich Hundeerfahrung war es nicht nur einfach, mit so vielen verschiedene Charakteren und sich im Rudel zurecht zu finden. Wir bewundern daher die tägliche Arbeit mit den Hunden seit diesem Aufenthalt noch mehr!

Schweren Herzens mussten wir die Tierstation hinter uns lassen, da wir ja in den nächsten Wochen noch einige Kilometer ans Schwarze Meer und dann Nachhause fahren müssen.

Liebe Asja, es war so spannend, was du alles erzählt hast und wie du das alles organisierst. Und es war eine grosse Freude auch einen Teil deiner Familie kennenzulernen. Danke für die vielen Geschenke!

Liebe Magi, auch dir herzlichen Dank für deine Geduld. Wir kommen wieder oder sehen uns bei Magda in Schottikon! 💕

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